BIOGRAPHY

Stefan Nader lebt und arbeitet in Wien
Schon im zarten Alter von 5 Jahren wurde Stefan sein meistens picksiaßes Zuckergoscherl bewusst. Lange, lange musste er probieren und üben, aber siehe da, eines Tages konnte er dann durch den Mund pfeifen. Erst gute 25 Jahre später sollte er als Musiker öffentlich auftreten.
 
Geboren in Wien wuchs er in NÖ auf. Als 8jähriger übersiedelte er zusammen mit seiner Mutter und zwei Geschwistern in den Westen Wiens, wo er Volksschule und später das Gymnasium besuchte.
 
Über seine Schulzeit gibt es nicht so viel zu berichten, war diese auch ein wenig verkürzt und endete frühzeitig. In den folgenden Jahren frönte er dem exzessiven Nichtstun. Man könnte auch sagen, er baute sein musikalisch-kreatives Potenzial auf. Letztendlich war es dann ohne Job doch nicht so leiwand und Stefan begann mit Mitte zwanzig als Buchmacher für Sportwetten zu arbeiten. Der Vorteil war schnell erkannt: Er kaufte sich seine erste Gitarre.
 
Erst mit Anfang 30 war es dann soweit und er trat als Frontman der Band „Quanah Parker“ auf. Gemeinsam mit u.a. Thomas Kautnek („The Early Tones“) und Martin Dvoran (u.a. B bei „Vodoo Jürgens“) gründete er einige Zeit darauf die „Irish Folk `n` Roll“ Gruppe „Six Pints Left“, wo er als Sänger und Textschreiber in Erscheinung trat.
 
Zusammen mit seinen Bandkollegen Martin Dvoran und der Geigerin Doris Danzer startete er zeitgleich auch ein Wienerlied Projekt: Zuckergoscherl war geboren. Gemäß dem Motto: Wiener Lieder sind für alle da, spielten und probten Zuckergoscherl anfangs auf den Straßen Wiens.
 
Proberaum und Bühne zugleich.
 
Zu den Neuinterpretationen des kabarettistischen Wienerlieds der goldenen Nachkriegszeit gesellten sich die ersten Eigenkompositionen. Bald hieß es dann heute noch auf der Straße morgen schon ein Engagement. Ohne aktives Booking spielte Zuckergoscherl Konzerte in Paris und Peking, wurde von Friedl Preisl zum Mundart Festival ins Porgy und Bess geladen und hatte unter anderem die Ehre seinen musikalischen Beitrag zum Ute Bock Cup zu leisten.
 
Nach drei schönen Jahren trennte sich das ursprüngliche Trio. Stefan fand mit Risto Nikolic einen ausgezeichneten Geiger und spielte einige Konzerte mit den Bassisten Jovan Torbica (W.Tschuschenkapelle/
Müßiggang) und Benjamin Zehetner (Balkan Tango Vibes).
 
Zurzeit arbeiten Zuckergoscherl an der Produktion von neuen Liedern. Die Band bleibt dem Wienerlied in gewisser Weise treu, geht aber auf Entdeckungsreise in andere musikalische Stilrichtungen, wodurch ein einmaliger und aufregender Mix entsteht.